Dell XPS15-L502X – Testbericht – Teil 1

Bezugnehmend auf den in diesem Artikel angekündigten Testbericht, wird dieser nun auch in die Tat umgesetzt.

Da ich nicht die Zeit habe alles auf einmal fertig zu schreiben, wird der Testbericht in mehrere Teile gesplittet und in diesem Teil werden meine Konfiguration und ein paar Dinge zur Optik und Verarbeitung dargestellt.
Eine passende Bildergallerie wird’s in jedem Teil geben.

Ich bitte die Leser ein Feedback zu hinterlassen, wobei jede Art von Kritik erwünscht ist! 🙂

Bevor es losgeht, ein Lob an Dell:
Der Konfigurator für das XPS (und für andere Notebooks/PCs bestimmt auch) ist echt gelungen und selbst ein „Nicht-IT“ würde damit zurecht kommen.

Kaufabwicklung und Lieferung

  • Mit leicht veränderter Harware-Konfiguration am Samstag den 12.11.2011 bestellt
  • am gleichen Abend per Überweisung bezahlt
  • am 16.11.2011 wurde der Zahlungseingang festgestellt und der Auftrag der Produktion übergeben. Das vorraussichtliche Lieferdatum sollte der 05.12.2011 sein.
  • am 18.11.2011 lag aber die Info im Email-Postfach, dass das Notebook die Produktion verlassen hat und die Ware am 21.11.2011 ankommen sollte.
  • zu guter letzt, wer hätt’s gedacht, das XPS wurd‘ am 21.11.2011 gebracht 🙂

Meine Konfiguration

Die Standardkonfiguration vom XPS 15 weicht von meiner nur in den Punkten Akku und Grafikkarte ab, wobei ich jeweils die größere (leistungsstärkere) Variante gewählt habe. Hier die vermeintlich wichtigsten Eckdaten:

Prozessor: Intel® Core™ i5-2430M Prozessor der zweiten Generation mit 2,40 GHz bzw. bis zu 3,00 GHz mit Turbo Boost
Arbeitsspeicher: 4.096 MB (2 x 2 GB), 1.333 MHz DDR3, Dual-Channel
Grafikkarte: 2GB NVIDIA® GeForce® GT 540M Grafikkarte
Festplatte: SATA-Festplatte mit 320 GB (7.200 1/min)
Betriebssystem: Original Windows® 7 Home Premium , 64 bit , Deutsch
Optisches Laufwerk: Optisches 8X DVD+/-RW-Laufwerk
Primary Battery: Lithium-Ionen-Akku mit 9 Zellen und 90 Wh
Color Choice: Metalloid Aluminum Abdeckung
LCD: 40 cm (15.6″) HD WLED True-Life (1366×768) 720p mit 2.0 Mega Pixel integriertes Webcam
Gesamtpreis: 732,99 €

Die komplette Konfiguration inklusive allem Schnick-Schnack an DVDs und Supportmöglichkeiten kann in der Bilder-Gallerie eingesehen werden.

Optik und Verarbeitung

Jaaaa, wo soll man da anfangen? Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Von daher sage ich zu der Optik nur: „Bild dir deine eigene Meinung“ 😉

Beleuchtung und LEDs

Die Tastatur kann man noch mit Hintergrundbeleuchtung bestellen, aber da ich nie im Dunklen arbeite, konnten die Teuronen gespart werden. Lediglich die linke CAPSLOCK- (wenn aktiv) und die Touch-Zusatztasten sind hintergrundbeleuchtet. Manchmal ist weniger auch mehr, denn übertriebener Einsatz von Effekten und LEDs kann bei der Arbeit als sehr störend empfunden werden. Aber auch dieses ist geschmackssache…
Hinter dem Display befinden sich noch auf der einen Seite zwei LEDs zur Anzeige des Akkuladestands und der Festplattenaktivität; auf der anderen Seite ein kleines beleuchtetes XPS-Zeichen.

Material

Was man in der Bildergallerie nicht direkt erahnen kann, ist das Material des Displayrückens und der Tastatur- und Touchpad-Schablone (wie heißt das Ding doch gleich? :D). Beides ist aus Aluminium, was für bessere Wärmeabfuhr und Stabilität sorgt. Notebookliebhaber mit festem Tastenanschlag werden es schätzen, dass die Tastatur beim Tippen nicht nachgibt bzw. sich fast durchbiegt, wie man es von „Billigplastikbombern“ her kennt. Zudem sorgt die Alu-Schablone für ein angenehm kühles Gefühl an den Handballen (nicht so wichtig, aber erwähnenswert :D). Alles weitere besteht aus Kunststoff.

Tastatur und Touchpad

Bis auf den fehlenden Nummernblock gibt es an der Tastatur absolut nichts auszusetzen. Die Tasten sind groß genug und ca. 4mm horizontal und vertikal nebeneinander angebracht. Diese geben erst ab einem bestimmten Druckpunkt nach und das Tipp-Geräusch ist angenehm leise.
Das Touchpad verhält sich sehr präzise, verbunden mit den unterstützten Gestures (dank Synaptics-Treiber) sind z.B. Funktionen wie horizontales/vertikales Scrollen mit Touchpad ein Leichtes 🙂
Kleine Minuspunkte gehen an die Tasten für Links- und Rechtsklick. Erwischt man diese zu weit am Rand, reagieren sie manchmal nicht. Meines Erachtens sind diese ein wenig „wabbelig“ in der Form befestigt.

Akku und Standhöhe des XPS

Ich habe mich für den 9 Zellen-Akku (6 Zellen Standard) entschieden, da es teilweise ne Menge Lehrlauf zwischen den Vorlesungen gibt. Die Investition war ein voller Erfolg, beim ersten Crashtest konnte ich ~10 Stunden ohne Netzteil arbeiten und der Ladestand zeigte immer noch ~15% an 🙂 In den 10 Stunden war zum größten Teil WLAN eingeschaltet, es wurden Java- und Python-Applikationen mit Eclipse programmiert, im Netz gesurft und ~30 Minuten „Trackmainia Nations Forever“ gespielt. Das sind jetzt nicht unbedingt die ultimativ strom-/leistungsfressenden Aufgaben, die das XPS bewältigen musste, dennoch sind ~10-11 Stunden Akkubetrieb schon ne Aussage.
Auf einem Bild in der Gallerie wird das XPS von hinten gezeigt. Dort sieht man, dass der „fette“ Akku das Notebook ein wenig nach vorne neigt. Zuallererst denkt man sich „Oha, was ein Brecher!“, aber nachdem man eine Weile gearbeitet hat, stellt sich heraus, dass die Neigung das Tippen erleichtert (Tasten sind besser zu erreichen) und die Wärme besser nach unten entweichen kann.

Teil 2

Teil 2 vom Testbericht wird höchstwahrscheinlich ein paar handfeste Daten zur Leistung preisgeben. Wenn ihr Vorschläge habt, z.B welche Benchmarks gut sind oder wie man die Leistung eines PCs/Notebooks richtig testet, so erspart ihr mir eine Menge Sucharbeit 😀

Bildergalerie

Dell_XPS15-L502X

Bilder des Notebooks "XPS 15 - L502X" von Dell

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3 Kommentare von "Dell XPS15-L502X – Testbericht – Teil 1"

  1. 8. Dezember 2011 - 14:29 | Permalink

    Oha, 10 Stunden Akkulaufzeit ist schon ne „Hausnummer“ oO
    Grundsätzlich finde ich beleuchtung am Notebook ja schon ganz nett. Aber der Nutzen würde beim blind tippen eh auf der Strecke bleiben.

    Fragen:
    – Hat das xps eine Chiclet-Tastatur? (Wird auf dem Bild nicht ganz klar)
    – Kannst Du schon irgendwas zur Linux Treiber-Kompatibilität sagen?
    – Wie schwer ist das Gerät?
    – sind das zwei Kopfhörer Ausgänge auf Foto 7? Why? 😀

    Anmerk.:
    – Ein guter OpenGL Benchmark ist „Heaven“ von Unigine http://www.unigine.com/products/heaven/download/
    simpel zu starten und erzeugt ordentlich Last auf Deiner GPU.
    – Ich würd jetzt schon mal behaupten dass Du zu dem Preis alles richtig gemacht hast. IMHO ist gute Verarbeitung und guter Service mittlerweile auch schon fast wichtiger als das ein oder andere MHz.

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